Wissenswertes

Wissenswertes



Dinkelkörner und Dinkelspelz


Dinkel besitzt im Gegensatz zu anderen Getreidekörnern eine doppelte Hülle: den Vorspelz und den Deckspelz. Die Spelzen werden nicht durch Dreschen abgelöst, vielmehr ist ein besonderer Schälvorgang - das sogenannte Gerben - erforderlich, um sie vom Korn abzutrennen. Dabei werden die Spelze zwischen zwei Mühlsteinen auseinandergedrückt.

Die Hülle ist sehr widerstandsfähig, der Spelz behält auch nachdem Ablösen vom Korn seine Widerstandfähigkeit und Formstabilität. Im Gegensatz zu üblichen Kissen behält ein Dinkelspelz-Kissen seine Form. Dadurch stützt und entlastet solch ein Kissen die Wirbelsäule, den Nacken und die Schultern - paßt sich aber trotzdem dem Schläfer und seiner Haltung vollkommen an.

Dinkelspelze schließen sehr viel Luft ein. Das Kissen ist dadurch sehr atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend. Es gibt keinerlei Wärmestau wie auf anderen Kissen. Das Liegen auf Dinkelspelzen wird einerseits als weich, andererseits als angenehm stützend und massierend empfunden. Ausgelöst wird dieser Effekt durch die Rieselfähigkeit und Körnigkeit des Materiales.

 


Dinkel Dinkelspelze

dinkel-koerner.bmp

durum.bmp

 


 

Die Kieselsäure im Dinkel

 

Außergewöhnlich ist der hohe Gehalt an Kieselsäure im Dinkel, vor allem im Spelz. Die Spreu enthält bis zu 90% Kieselsäure. Nach Meinung einiger Naturverbundener soll die Kieselsäure durch die Haut und durch das Einatmen den menschlichen Organismus positiv beeinflussen. Der”wissenschaftliche” Nachweis ist unseres Wissens nicht erbracht.

Aber auf der anderen Seite berichten viele Menschen, die Dinkelkissen benutzen, über deutliche Verbesserungen im Befinden. Lassen wir die heilige Hildegard von Bingen zu Wort kommen, die die Heilkraft des Dinkelspelzes lobt gegen Kopfschmerzen, Migräne, Schulterbeschwerden, Nervosität, Schlaflosigkeit, Augen- und Ohrenleiden, Durchblutungsstörungen und ......